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2. WANDERSTRECKE


Roccastrada (479 m. über dem Meeresspiegel)
Schloss von Belagaio (427 m. über dem Meeresspiegel)

Höhenunterschiede: Aufstieg 293 m., Abstieg 345 m.
Wanderdauer: zwischen 4.30 und 4.50

Ab dem Belagaio, bringt uns diese Strecke in das Farma- Flusstal, eine Zone, die botanisch und naturalistisch gesehen, sehr interessant ist. Auf den Hügeln, die von Roccastrada bis zum Flüsschen Gretano reichen, befinden sich sowohl bebaute, als auch wilde Zonen. Dieses abwechslungsreiche Gebiet ist sehr feucht und fruchtbar (dank der Ablagerungen des Trachyt- Gesteins, das man kurz nach dem Bauernhof Pescine auch oberflächlich sehen kann) und wird schon seit Urzeiten als Ackerland benutzt. Zwei Quellen befinden sich in dieser Zone: Fonte Forna, die früher von den Bewohnern Roccastradas als Trinkwasser benutzt wurde. Der Gretano hingegen zeichnet die Grenze zwischen der Gemeinde Roccastrada und Civitella Paganico, die längs der ganzen steilen Strecke überquert wird. Hier kommen wir in eine bewaldete Gegend, in der sich Steineiche, Korkeiche, westlicher Erdbeerbaum, Zerr- Eiche und Stieleiche befinden. Auch der Erdboden hat hier eine andere Zusammensetzung: Anstelle des Eruptivgesteins, besteht er aus einer geologischen Formation des Trias mit Sandstein, Lehm und Quarz- beinhaltendem Konglomerat (Complesso Verrucano genannt). Nach diesem Aufstieg, betreten wir einen schönen Zerreichen- Wald (zwei Reihen jahrhundert- alter Zerreichen verleihen der Strecke eine gewisse Besonderheit), der uns bis zur Landstraße des Belagaio begleitet. Jetzt unter Naturschutz, sind die uralten Zerreichen heute nur Dank der Hege vonseiten der Familie Grottanelli und anderen Naturfreunde zu bewundern.
Die Burg des Belagaio, wurde im 1800 erneuert, stammt aber aus dem XII. J. h.; der Graf Grottanelli verkaufte es im Jahre 1969, mit dem zugehörigen Land, an den Staat, der es restaurierte. Die Burg, die Heiden und Wiesen mit Pferden verleihen dieser Gegend ein besonders entspannendes und ruhiges Flair.


Interessant

Historisch und architektonisch (Burg von Belagaio)

Geologisch (zutage treten von Eruptivgestein in der Gegend Pescine)

Botanisch (Eichen, Korkeichen, Zerreichenwald am Lanzo, monumentale Zerreichen auf der Strasse des Belagaio)


Begehbarkeit
Nur der Abschnitt vom Fluss Gretano zum Poggio al Sugherone ist anstrengend. Fast die ganze Strecke besteht aus Karrenwegen, zwischen bebautem Land und Wäldern. Der Teil Richtung Roccastrada ist in den kühleren Tages- und Jahreszeiten angenehmer zu begehen. Es besteht die Möglichkeit sich unterwegs mit Wasser zu versorgen.

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